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Herzlich Willkommen!

Hier geht's los. Vorab ist zu sagen dass es sich bei eventuellen Ähnlichkeiten zu lebenden oder toten Personen oder Organisationen um reine Zufälle handelt. Alles was in diesem Webblog geschrieben wird ist frei erfunden. Auch Ähnlichkeit der geschilderten Ereignisse zu wirklich geschehenen Dingen sind reiner Zufall und absolut unbeabsichtigt.

Daher bitte ich davon Notiz zu nehmen und mich nicht für Dinge verantwortlich zu machen, die in einem meiner Einträge geschildert wurden, ich habe damit (meistens ;-)) nichts zu tun.

Desweiteren fordere ich euch hiermit auf mein Gästebuch vollzuspammen und mein Einträgezu kommentieren. Für Fragen und Anregungen bin ich selbstverständlich auch immer offen.

Mit freundlichen Grüßen, Büchse

1.11.06 14:44


Eier-Action

Kennt ihr das? Ihr habt einfach NICHTS zu tun und müsst euch irgendwie die Zeit vertreiben? Am Besten auf Kosten Anderer? Auf folgende Idee sind wir gekommen als wir gehört haben dass bei 'nem Kumpel Eier ins Fenster geflogen sind. Das war der Sommer 2006, unter Eier-Actors auch bekannt als der Summer of Love.

Versucht es doch auch - ihr braucht lediglich ein paar Eier (sowohl in der Hose als auch im Kofferraum - haha!), etwas Mut und ein paar Atzen. Die Action kann zu Fuß, auf dem Fahrrad oder auch mit dem Auto durchgegführt werden. Letztere Variante macht imo am meisten Spaß, die Anderen haben allerdings auch ihren Reiz.

Wie's geht?

Nun, es ist nicht sonderlich schwer.

Es gibt einfach nichts Schöneres als einem richtigen Arschloch so richtig eins auszuwischen. Mit Eiern gelingt das immer!

Es gibt einfach nichts schöneres als mit dem Rad auf eine frisch geputzte Fensterscheibe zuzufahren und dann so richtig durch zu ziehen. Das befriedigende Klatschen eines Bio-Ei's, das, Engels-Gesang-gleichende Geschrei des Hausbesitzers "Ihr Arschlöcher" und das Gegröhle der Atzenschaft - es ist einfach eine Wonne!

Mittlerweile würde ich sogar so weit gehen das als meine Religion zu bezeichnen.

Klar, man könnte jetzt sagen dass wir die Eier, die uns in der Hose fehlen bei anderen Leuten an die Fensterscheibe werfen. Ja, das könnte man. Aber es macht einfach so verflucht viel Spaß.

Und um ehrlich zu sein: Es ist auch total asozial Leuten so das Haus voll zu sauen, vor allem wenn man in offene Fenster wirft. Aber solange das niemand bei uns macht, ist es cool. 8-)

Also, merke:

1. büch'sche Weisheit: Andere Leute zu ärgern macht Spaß, selbst geärgert zu werden ist hingegen scheiße. Oder auch: Wenn man solche Aktionen bei anderen bringt isses cool, wenn das allerdings bei einem selbst gebracht wird, isses beschissen.

 

MfG, PB

 

1.11.06 15:00


04.11.05 - alcohol was my first love!

Hallo Leute,
anlässlich des einjährigen Jubiläums der "Schiller08-Stufe-Stufenpartys" habe ich mal an die allererste Stufenparty von uns, die am 4.November 2005 im Dacapo stattfand zurückgedacht und muss echt sagen dass das echt 'ne jov'le Sause war.

Um circa 20.15 sollte unser Bus gehen, mit funkelden Augen und einem feisten Grinsen im Gesicht verließ ich gerade den Lebensmittelhandel mit einer 0,7l-Flasche "Wodka-Blutorange". Stolz wie Hupe, weil ich dieses Getränk für Erwachsene erworben hatte, sockte ich dann weiter zur Haltstelle an der ich mich mit Lost Johnny verabredet hatte. Lausbuben wie wir sie waren, machten wir uns also daran das berauschende Getränk zu verzehren. Doch Johnny hielt nichtlange durch. Schon nach ein paar Pinnchen bekundete er, er habe keinen Durst mehr und wolle lieber sein Geld im Dacapo, wo die große Reise hinführen sollte, rausschmeißen.

Der Bus fuhrvor und wir stiegen ein. Dumm dass ich kurz nach dem Einsteigen schon einen starken Harndrang verspürte. Ich lenkte mich mit dem alkoholischen Getränk ab, was auch tatsächlich bei der Ankunft am Aegidimarkt, an welchem ich mit berstend voller Blase aus dem Ausstieg in den nächsten Busch sprung, halb leer war.

Nach etwa 5Minuten Fußmarsch waren wir angekommen. Mit reichlich Verlangen nach Alkohol also gingen wirzur Vordertür. Schließlich gehörten wir zur Stufe und waren somit priviligiert...dachten wir! Wie die Zeugen Jehovas wurden wirweggeschickt und gleichzeitig dazu aufgefordert unseren Unmut darüber, leiser zu äußern.

Wir mussten also zähneknirschend in den sauren Apfel beißen und uns genau wie das gemeine Volk/der Pöbel in die nicht gerade kurze Schlange vor dem Türsteher eingliedern. Die Wodka-Flasche versteckte ich noch eben in einer Dachrinne einer Garage, die dem Eingang direkt gegenüber lag. Sie sollte im späteren Verlauf des Abends noch an Bedeutung gewinnen. Das Anstehen in der Schlange erwies sich nicht als Zuckerschlecken, da einige Leute, in deren Stammbaum sich wohl irgendwo der ein oder andere Paarhufer eingeschlichen hatte, es für nötig hielten zu schubsen und zu drängeln. Ich trug' die Schmach mit Stil und schrie wie ein bengalesischer Hurenzwerg "]%§$/"!+*'-Ä{!!!11". Das brachte allerdings, wie erwartet, herzlich wenig. Ich stellte also meinen mp3-Player an um wenigstens noch ein paar gute alte Trinklieder von den Onkelz zu hören.

Nach gut einer halben Stunde Anstehen und 5 Lungenbrötchen, befanden wir uns endlich drinnen. Der erste Weg führte obligatorisch zur Bar, wo man gegen Bezahlung alkoholhaltige Erfrischungen erwerben konnte. Der Abend nahm so seinen Lauf und so gut wie jeder aus der Stufe, trank sich ins Delirium. Irgendwann um circa 23 Uhr stand ich mit fuckin' Fiereck und rumblin' rafi auf der Tanzflächeund machte tanzähnlich anmutende Bewegungen, die gleichzeitig auf einen hohen Blutalkoholpegel schließen ließen, da kam ein Mädel auf mich zu und fragte mich mit hinreißendem Hundeblick ob sie denn auf meinen starken, massiven Schultern platz nehmen dürfe. Von einem Testosteronschub beflügelt bejahte ich diese Frage und ging in die Knie, sodass diese draufhoppsen konnte. Die Situation war gleich geblieben, nur dass ich nun jemanden auf den Schultern hatte. Nach wenigen Minuten jedoch verspürte ich wieder diesen bestialischen Harndrang. Ich musste wohl eine Blasenentzündung haben. Nunja, ich ging so also in Richtung Toilette. Achja, das Mädel saß immer noch auf meinen Schultern und wunderte sich nicht schlecht alsich auf ihre Frage "Wo geht's denn hin?" antwortete "Pinkeln!". Auf ihre Bitte sie vorher runter zu lassen, ging ich nicht näher ein und betrat das Männerklo. Dass ich angeguckt wurde wie ein Alien, brauche ich wohl nicht zu erwähnen. Ich erledigte mein Geschäft und verließ das Klo. Dann erbarmte ich mich auch das Mädchen runter zu lassen und torkelte wieder zurück zur Bar gegen welche sich rockin' Roman and the gays lehnten. Betrunken wie ich war dachte ich mir "schmierste die mal voll an" und bot ihnen an mit aufs Klo zu kommen, da das mit dem Mädel zuvor ja nicht so ganz geklappt hatte. Dass mir daraus am Montag in der Schule ein Strick gedreht werden könnte, berücksichtigte ich zu diesem Zeitpunkt nicht.

Die nächste Zeit steht immer noch ziemlich unter Wasser und ist mir nur aus Erzählungen bekannt. Laut vertraulicher Quellen soll Mad Max mit zerzaustem Haar und wildem Blick im Gesicht ziemlich die Sau rausgelassen haben, wie das genau war weiß ich allerdings nicht mehr. ;-)

Für die Zeit um 1 Uhr jedoch existieren in meinem Gedächtnis durchaus noch Erinnerungen. Prägend für diesen Zeitraum war das Übelkeitsgefühl und das herrliche Bild einer Bar, in der der Blutalkoholgehalt im Durchschnitt 1,8 Promille beträgt. Ein Blick in meine Brieftasche signalisierte mir "du bist Pleite, Cowboy". Hatte ich nicht über 30€ dabei gehabt? Nunja, da ich die letzten zwei Euronen für eine Rückfahrkarte benötigte, grübelte ich wie man denn nun weiter seineGesundheit mit Füßen treten könnte. Pottsblitz! Heuraka! Mir fiel die halbe Wodka-Blutorange-Flasche in der Dachrinne der gegenüberliegenden Garage wieder ein. Ich schnappte mir qwert und Erbse und torkelte die Eingangstreppe vor dem Dacapo hinunter und steuerte geradeaus auf die heilbringende Dachrinne zu. Ich stellte mich auf die Zehenspitzen und zog das süße Erfrischungsgetränk heraus. Sie war noch da. Nichtmehr ganz jungfräulich, aber vorhanden. Ich drehte den Schraubverschluss auf und nahm einen Schluck. Dann gab' ichdie Flasche weiter und wir leerten sie zu dritt, wobei wir lautstark planten drinnen eine Schlägerei anzuzetteln. Dumm nur dass der Türsteher etwa drei Meter weiter stand und von nun an ein Auge auf uns warf.

Wieder drinnen polterte ich über die Tanzfläche wie der tasmanische Teufel. Ich war mittlerweile so betrunken dass ich kaum noch etwas wahr nahm, bis auf die plötzliche Feuchtigkeit meiner Kopfbehaarung. Ich hörte jemanden schreien "Ey, der hat dir Bier auf den Kopf gekippt" und nahm aus dem Affekt dem Nächstbesten sein Bier aus der Hand und verteile es mit einem kräftigen Handschwenk in der Menschenmenge. Da der Türsteher ein Auge auf mich geworfen hatte, legte er mir seine Pranke auf die Schulter und bittete mich mitzukommen, worauf ich mit einem beherzten "Leck mich!" reagierte. Also kam es wie es kommen musste und ich wurde an Arsch und Kragen rausgetragen bis zur Garderobe. Dank Pia konnte ich wenigstens meine Jacke mitnehmen, ohne welche ich wohl in der Kälte mit harten, geilen Nippeln zum Hauptbahnhof hätte laufen müssen.

Draußen also lief ich einfach, ganz ohne Ziel, der Nase nach. Ich weiß nicht mehr genau wo und warum, aber plötzlich sprachen mich zwei Studentinnen an und fragten mich wo ich den hin müsse. Ich fragte sie ob ich ihnen denn gar keine Angst machte, um die Uhrzeit und mit so viel Alkohol im Blut, worauf die eine lächelnd "Hey Cowboy, du kannst nicht mal mehr gerade laufen" antwortete. "Gut, ich muss nach R****" (Anmerkung: möchte mein Heimatdorf hier nicht preis geben :-p). Die Beiden waren sehr nett, brachten mich sogar noch zur richtigen Haltestelle und gaben mir sogar noch eine Ziggarrette, die mir die Haltezeit versüßen sollte.

Ich hatte großes Glück, denn schon nach 10 Minuten kam die N87 und brachte mich in mein trautes Heimatdorf. Im Bus plauderte ich miteinigen Leuten, dieich garnicht kannte, noch etwas aus dem Nähkästchen und machte dann noch etwas die Augen zu, sodass ich, als ich nach etwa 90 Minuten Fahrt aus dem Bus stieg, zumindest laufen und radfahren konnte.

So kam ich dann auch nach hause und das ist auch das Ende der Geschicht'. Diesen Abend werde ich wohl so schnell nicht vergessen, es war wie eine Offenbahrung. In Errinnerungen schwelgend verbleibe ich mitfreundlichen Grüßen,

PB 

3.11.06 12:10


3.11.06 12:11


Büchse verärgert *Gewehr holt*

Ohne Worte:

http://magazine.web.de/de/themen/nachrichten/panorama/gewalt/3243376,page=0.html

Nagut, doch mit Worten:

Als ich mich soeben in meinen Freemail-Account auf web.de einloggen wollte, sprang mir direkt diese Meldung ins Auge woraufhin mir die Hutschnur zu platzen drohte. Dabei geht es mir nicht etwa darum dass der Artikel in Frontal-21-Recherchen-Qualität geschrieben ist oder uninformativ ist, sondern eher ging mir der Inhalt gehörig in die Eingeweide. Das erste Zitat von Wiefelspitz zog meine Erregung noch nicht auf sich, da ich das schon bestimmt eine Billion mal zu hören bekommen habe und mich mittlerweile daran gewöhnt habe diese Weisheit mit einem Augenrollen und dem Gedanken an Dieter-Nuhrs "Wenn man keine hnung hat - einfach mal Fresse halten" zu quittieren. Pseudowissenschaftliche Erkenntnisse und Medienhetze gab es schon immer. Vielmehr regt es mich auf dass die Reaktion auf den Amoklauf wieder mal zeigt dass unsere bekotete Gesellschaft nicht in der Lage ist sich an die eigene Nase zu fassen und sich mit dem Menschen (Ja, so schwer es manchen zu glauben fällt - der Typ war ein ganz normaler Mensch, der ebenfalls essen, schlafen, kacken und ficken musste um auf die Dauer zu überleben) der hinter dem Amoklauf steckt, zu beschäftigen. Doch der Horizont der Meisten ist leider zu beschränkt. Man liest es in der Zeitung, stellt sich dramatische Geigenmusik *iiiiih iiiiik iiiiehihihihieeeeee* dazu vor und denkt sich wie schlimm das doch ist. Dass aber irgendwo in einem asbestverseuchten Klassenzimmer irgend ein schmalspuriger Spinner die Lehrperson darstellt und den Schülern versucht irgendwelchen belanglosen Stoff, den ein Haufen von Bürokraten bestimmt hat, nahe zu bringen und dabei jeden Ansatz von individuellem Interresse oder Kritik im Keim erstickt da man ja im Lehrplan sonst nicht vorrankommt, interressiert die meisten einen Scheißdreck. Ob das nun daran liegt dass unsere vermeintlich "intellektuelle" Bevölkerungsschicht, die in hohen Positionen ist, ihr Abi vermutlich mit 1,3 locker vom Hocker unter Abgabe von freiem Willen, Spaß und Freizeit gemacht hat oder daran dass sich keiner traut den Mund auf zu machen, sei mal dahin gestellt. Um mal ein Zitat des Täters (und gleichzeitig Opfers) aufzugreifen: " Das Einzigste, was ich intensiv in der Schule beigebracht bekommen habe, war, dass ich ein Verlierer bin." Tja. Immer erst wenn die Bombe explodiert ist, macht man sich eventuell mal kurz Gedanken, schiebt dann die Verantwortung auf "Killerspiele", Cannibal Corpse oder zu raues Klopapier und kehrt die Sache unter den Teppich - dahin wo Probleme eigentlich erst gehören wenn sie gelöst sind.

"Unionsfraktionsvize Bosbach zeigte sich in der "Netzeitung" ebenfalls offen für ein solches Verbot. "Sollte sich tatsächlich herausstellen, dass der 18-jährige Täter sich über einen längeren Zeitraum und intensiv mit so genannten Killerspielen beschäftigt hat, müsste der Gesetzgeber nun endlich handeln." " heißt es im Text. Nun, vielleicht sollten wir auch mal die Computer von Al Kaida auf eventuell gewaltverherrlichendes Bildmaterial untersuchen. Ich wette, mit viel Phantasie schafft man es auch mit den Ergebnissen einer solchen Untersuchung die Schuld auf die guten alten Killerspiele abzuschieben. Doch erlauben wir uns abseits von ironisch-sarkastischen Bemerkungen mal einen Exkurs in die Welt der Videospiele: Ich fahre in meinem frisierten Lowrider durch Los Santos, San Andreas, rechts oben über meinem Bandanabedeckten Haupt, sehe ich welche Waffe ich gerade in Benutzung habe und darunter praktischerweise auch die Anzahl der Verbleibenden Schüsse. Aus dem Radio knallt laute Guns'n Roses (natürlich allein schon aufgrund des Bandnames grundsätzlich gewaltverherrlichend!) -Musik und in weiter Ferne sehe ich auch schon eine Gruppe farbiger Polygonmenschen, die vorwiegend violett-weiß gekleidet sind, stehen. Ich trete nochmal voll auf das Gaspedal, nein, moment, ich drücke nochmal voll auf den Knopf der den Fuß meiner Spielfigur auf's Gaspedal treten läßt und lenke gnadenlos auf die Menschenmenge zu. -Klatsch! Ein paar schaffen es noch beiseite zu springen, einer fliegt unter Blutvergießen an dienächste Hauswand und noch ein anderer bleibt tot auf meiner Motorhaube liegen. Doch das reicht mir nicht, meine nekrophile Neigung verlangt nach mehr Befriedigung. Mordlüsternd also steige ich aus dem Auto...halt! Nein. Ich drücke vielmehr die Taste, die in dem Programm den Befehl "aussteigen" ausführt und sehe zu wie meine Spielfigur das Auto verlässt und die Türe unsanft zuknallt. "Autsch!" Da habe ich auch schon die erste Kugel abbekommen. Hmmm...ne, schon wieder falsch - Das Programm hat auf meine Anreihung von Befehlen, die in diesem Fall eben "auf Menschenmenge zufahren", "nochmal Vollgas geben" und "aus dem Gefährt aussteigen" hießen, den Befehl ausgeführt "zurückschießen". Daraufhin wieder führe ich auf meiner Tastatur/auf meinem Gamepad durch Knopfdruck den Befehl "schießen" aus und muss nun nur noch zusehen wie meine Spielfigur seine Uzi anhebt und den Abzug betätigt.

Soviel dazu. Nun, jetzt wollen wir das Ganze mal in die Realität umsetzen:

An ein Auto kommt man schon irgendwie, vielleicht einfach das von Mama und Papa nehmen. Obwohl...das gibt nur Ärger. Also lautet Problem Nummer 1 "Ey mann, wo is mein Auto?". Nehmen wir nun einfach mal an es fiele eines vom Himmel. An Bandana und Guns'n Roses-Musik dürfte man auch so kommen, denke ich. Was fehlt noch? Achja, richtig - die Waffe. Die Komplikationen der Besorgung Selbiger lasse ich an dieser Stelle mal aus und gehe davon aus, sie fiele ebenfalls vom Himmel und zwar direkt in meine pubertären Wichsgriffel. So, jetzt muss ich mich nur noch auf die Suche nach einem Polygonhau...äääh einer Gruppe Farbiger mit violett-weißer Kleidung machen - oha, da sind sie auch schon! Ich trete also auf's Gas, doch nun ist das Problem dass ich eventuelle Folgen berücksichtigen muss. Der Erste guckt mich schon entsetzt an, dazu kommt mir in den Sinn dass ich bei einem eventuellen Spaziergang über den Jordan, nicht durch "Spiel beenden" --> "Spiel laden" direkt wieder zurück mitten ins Leben komme. Und selbst wenn ich nicht bei draufgehe müsste ich doch mit einer Gerichtsverhandlung, psychatrischer Behandlung, Gewissensbissen und anderem rechnen. Nagut, ich erspar' es euch nun mal da ich denke dass sich die Wenigsten gerne vorstellen wie es ist ein Mörder zu sein. Und überhaupt - was hätte ich denn davon? Genau das impliziert auch die Frage "Ist das Töten an sich überhaupt Sinn des Spiels?" Das möchte ich hier jedoch nicht weiter ausführen, da ich Hunger habe und langsam mal zum Schluss kommen möchte.

Ich hoffe dieser (ich gebe es selbst zu) weit hergeholter Vergleich veranschaulicht die Absurdität des Arguments "Verrohung durch Videospiele" zur Genüge. Wer sich dabei an den Kopf gefasst hat, der hat das völlig zurecht getan. Zum krönenden Abschluß meiner Zeterei hier möchte ich noch eben folgendes Zitat zufügen: "Brutale Computerspiele und Videofilme gaukeln Jugendlichen den schnellen Sieg des Stärkeren vor. Auswege für den Verlierer bieten sie nicht." (-Lehrerverbandspräsident Kraus) Und das tun sie mMn eben doch - Spiel beenden und neu starten. Ganz im Gegensatz zum wirklichen Leben.

So, und damit war's das auch von mir. Ich wünsche allen gewaltgeilen Nekros die gerne brutale Videospiele spielen, viel Spaß beim Zocken und schließe mit der zweiten büchs'schen Weisheit ab:

2. büchs'sche Weisheit: Gewalt ist geil und eines Tages, ihr werdet sehen, hüpfe ich euch alle platt - ihr Schildkröten!!!

 MfG, PB

21.11.06 15:58


Referat zum Thema Pornographie (Literaturkurs 12.x)

 

Was ist Pornographie?

 

Zunächst wäre da natürlich zu klären, was Pornographie überhaupt ist.

Der Begriff kommt aus dem altgriechischen und setzt sich aus den Wörtern „pornos“ (=Hurer, auch Unzüchtiger) und „graphein“ (=malen, schreiben, beschreiben) zusammen. Er beschreibt eine explizite Darstellung, meist menschlichen, Paarungsverhaltens, bei der die Betonung bewusst auf Geschlechtsorgane gelegt wird, mit der Intention den Betrachter sexuell zu erregen.

 

Porno = Erotik?

Der Porno, in der Szene auch als „Hardcore-Film“ bekannt, grenzt sich somit von herkömmlichen Erotikfilmen dadurch dass er, im Gegensatz zu eben diesem die Betonung gerade auf (primäre) Geschlechtsmerkmale legt. Im Erotikfilm wird, bis auf wenige Ausnahmen von einer Darstellung des erregierten Gliedes (im Jargon der Szene auch „Schwanz“, „Pimmel“ oder „Fickstengel&ldquo oder der feuchten und/oder geöffneten Vagina (auch Möhse/Fotze) abgesehen. Das hat zum Einen ästhetische Gründe, man möchte im Erotikfilm normalerweise zwischenmenschliche Akte wie die Prozedur der Verführung in den Mittelpunkt stellen, als auch den Wunsch, den Film mit einer Altersfreigabe ab 16 abzuspielen. Im Porno/Hardcore-Bereich hingegen sind diese Aspekte nicht berücksichtigt, die Filme, die als Pornographie eingestuft werden, sind ausnahmslos ohne Jugendfreigabe und stellen das simple Befriedigen des Sexualtriebs durch den Geschlechtsverkehr, in den Mittelpunkt. Zwar finden sich in pornographischem Videomaterial oft auch Dialoge oder Monologe, diese jedoch sind eher alibihaft und versuchen lediglich den Betrachter in Stimmung zu bringen oder durch kleinere Rollenspiele seine Phantasie anzuregen.

Der Ablauf eines eigentlichen Pornos ist also meist recht simpel.

 

Porno = Sexfilm?

Ein oft fälschlich Verwendeter Überbegriff ist der „Sexfilm“, in welchem Genitalien nicht dargestellt werden bzw. an sich gar kein Geschlechtsakt stattfindet, sondern dieser nur vorgetäuscht wird. Meist mit eher niedrigerem Niveau. Bekannte Beispiele sind da „Unterm Dirndl wird gejodelt“ oder „Eis am Stiel“.

 

Porno = Doku?

Hier ist die Abgrenzung sehr einfach vor zu nehmen. Wer beim oberen Teil der Definition gut aufgepasst hat, wird an dieser Stelle ganz klar fragen „Moment mal, eine Dokumentation dient doch nicht dazu den Zuschauer sexuell zu erregen!“ und damit auch goldrichtig liegen. Eine Dokumentation hat nicht die Absicht den Zuschauer sexuell zu erregen, auch wenn die Betonung auf Geschlechtsmerkmalen gelegt ist und diese explizit dargestellt werden. Auch macht eine Dokumentation nicht Gebrauch von den, weiter unten erwähnten, Stilmitteln.

 

 

 

 

charakteristischer Ablauf

 

Hier gibt es weiterhin 2 große Unterkategorien. Erstere ist die am häufigsten vertretene Form, der sogenannte „Gonzo“, welcher meist gar nicht erst versucht den Kernteil der Pornographie durch haarsträubende Handlungsstränge zu verunstalten.

 

-Der Gonzo:

Viele Gonzos versuchen den Eindruck zu erwecken, der Geschlechtsakt sei in einem Casting entstanden und inszenieren somit vor Beginn des Verkehrs eine Unterhaltung mit einer Kandidatin , in welchem es meist um sexuelle Vorlieben oder Erfahrungen eben dieser geht. Alternativ wird ein Gespräch auf der Straße vorgeschoben, in welchem der Akteur eine Frau auf ihre ansehnlichen sekundären Geschlechtsmerkmale oder ihren straffen gluteus maximus hinweist und daraufhin auch schon eine Anfrage auf Geschlechtsverkehr bereit hält.

 

-Der PornoFILM

Der Pornofilm versucht dem Geschehen einen bersonderen Reiz zu geben, indem er die Darsteller in verschiedene Rollen, mit individuellem Charakter, schlüpfen lässt und einen gewissen, meist eher simplen, Handlungsstrang aufweist. Dies dient vorrangig dazu verschiedene Phantasien des Betrachters zu befriedigen, als nur den Geschlechtsakt 2er namenloser Darsteller zu zeigen. Bekannte Beispiele sind „Private Cleopatra, in welchem sich Soldaten oder Sklaven eingängig mit ägyptischen Frauen auseinander setzen oder „Magma Teenie – Blutjunge Pfadfinderinnen“, wessen Titel selbsterklärend ist.

 

Die Varianten unterscheiden sich im Kernstück, dem Geschlechtsakt, prinzipiell überhaupt nicht. Ein typischer Beginn des Aktes nach Einleitung (s.o.) ist der Oralverkehr, wobei oft zunächst Klitoris oder Eichel mit dem Mund stimuliert wird. Darauf folgen dann in völlig willkürlicher Reihenfolge verschiedene Stellungen, nach dem Motto „alles was das Kamasutra hergibt“. Beendet wird der Akt meist mit einer Ejakulation in das Gesicht oder den Körper der Akteurin, besondere Zwischenerlebnisse sind z.B. die sog. „female ejaculation“, welche zu erläutern nicht jugendfrei wäre.

 

Besondere stilistische Mittel

 

Beinahe alle kommerziellen Pornos nutzen diverse Mittel, um die Erregung des Zuschauers zu verstärken. Meist ist das recht simpel zu machen durch z.B. übertriebenes Stöhnen oder übertriebene Gestik oder auch vorgetäuschte Härte durch das Verformen der Gesichtsmuskulatur zu einer angestrengten und aggressiven Expression, sowie Schmerzensschreie bzw. schmerzverzogenes Gesicht. Auch jedoch finden diverse technische Mittel und Medikamente ihre Anwendung um Beispielsweise einer Ejakulation die Extraportion Eiweiß zu verpassen oder der Darstellerin durch künstlich produziertes Scheidensekret , z.B. in zerplatzbaren Beuteln, eine sog. „female ejaculation“ zu ermöglichen.

 

-Orte/Sets

Meist hält im herkömmlichen Gonzo eine einfach Couch oder die Inneneinrichtung eines Hauses her, in aufwendigeren Pornofilmen jedoch finden oft auch größere Sets, wie etwa ein ägyptischer Tempel oder ein Pyramide Verwendung.

 

-Requisiten

Oft Sexspielzeuge, wie der sog. Dildo. Besonders in „Lesben-Pornos“ finden solche Gegenstände des öfteren Verwendung.

Harte/verbotene Pornographie

 

In Deutschland verboten ist generrell pornographisches Bildmaterial, was sexuelle Handlungen mit Tieren, Kindern oder Leichen zeigt. Dabei ist egal ob es sich dabei um wahre oder inszenierte Handlungen handelt. Das Gleiche gilt für Veranschaulichung von gröberen Gewalttätigkeiten/Vergewaltigungen. Andere Fetische, wie z.b. das Bespritzen von Geschlechtsteilen mit Urin jedoch, dürfen auf geschützten Internetseiten (afaik) vertreiben und/oder gezeigt werden.

 

Gegner

 

Der Hauptteil der Kritiker besteht  aus Feministinnen und konservativen Geistlichen wie Christen oder Moslems. Erstere befürchten einen Misogynie könne sich durch die dargestellten, teils angeblich erniedrigenden Bilder, entwickeln, letztere scheuen eine Konfrontation mit ihren Trieben, da sie einen Werteverfall durch diese Unzucht befürchten.

 

Ein PB und PD-Referat. Wir danken ihnen für ihre Aufmerksamkeit und hoffen dass dies ein erfrischendes Erlebnis für sie war.

 

Quellen:

 

In erster Linie dienten mir wikipedia, private millenium und meine eigenen Erfahrungen als Zuschauer als Quellen, des weiteren machte ich noch Gebrauch von www.welt.de

28.11.06 22:45





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